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Des Sterbenden Geschick

Was tust du mich auch foppen,

und hörst nicht auf zu kloppen.

 

Die Warnung war schrill,

bald bist du still.

 

Der Rabe ist tot,

seine Federn auf dem Brot.

 

Drum heule nicht,

es nimmt dir die Sicht.

 

Es ist meine Pflicht,

du kleiner Wicht.

 

Du spürst den tödlichen Stich,

denn jetzt adel ich dich!

 

© Lorinor 22.01.07

22.1.07 19:34


Alles Gute für 2007 euch allen!!!
22.1.07 19:33


Einen Winter lang

Zwischen dem verschneiten Felde und den weißen Tannen

Führt ein schmaler weißer Gang;

Auf dem rennt sie von dannen,

Einen Winter lang.

Wenn sie mich in der Ferne sieht,

Zögert sie keinen Schritt,

Keine Miene sich verzieht,

Und nimmt den Schlitten mit.

Hat sich mit vereistem Laube,

Frostig schön geschmückt,

Auf dass sie an mich glaube,

Sich ganz fest an mich drückt.

Glitzernd kommt sie langsam näher,

Färbt sich weiß wie Rauch,

Da sitzt auch schon ein Späher

Im nächsten Strauch.

Noch ein Blick auf Eis und Kälte

Ruhig liegt der Schnee,

Doch den Baum er fällte;

War sie doch kein schönes Reh.

Zwischen dem verschneiten Felde und den weißen Tannen

Führt ein schmaler weißer Gang;

Auf dem rennt sie von dannen,

Einen Winter lang.

© Markus, Lorinor, Fabian, Billy

21.1.07 12:34


Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken   

Führt ein schmaler Gang;

Süßes, seliges Verstecken

Einen Sommer lang.

 

Wenn wir uns von ferne sehen,

Zögert sie den Schritt,

Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,

Nimmt ein Blättchen mit.

 

Hat mit Ähren sich das Mieder

Unschuldig geschmückt,

Sich den Hut verlegen nieder

In die Stirn gerückt.

 

Finster kommt sie langsam näher,

Färbt sich rot wie Mohn;

Doch ich bin ein feiner Späher,

Kenn die Schelmin schon.

 

Noch ein Blick in Weg und Weite,

Ruhig liegt die Welt,

Und es hat an ihre Seite

Mich der Sturm gesellt.

 

Zwischen Roggenfeld und Hecken

Führt ein schmaler Gang;

Süßes, seliges Verstecken

Einen Sommer lang.

 

Detlev von Liliencron (1844-1909)

21.1.07 12:28


Ideals to Life 

Flames to Dust,

Runes to Earth.

 

Black to White,

Shadow to Light.

 

Water to Waves,

Storms to Wind.

 

Clouds to Sky,

Truth to Lies.

 

Fire to Flames,

Thunder to Light.

 

Words to Books,

Storys to Love.

 

Beginnings to All,

Ends too small.

 

Hello to Hi,

So I say…  Goodbye.


6.1.07 23:24


Morgentau und Scheidensleid

Grauer Nebelschleier,

Morgendunst so bitterkalt,

bedeckt nun dies Gebiet.

 

Dunkelheit ist der Begleiter,

fragt man sich,

wie geht’s weiter?

Schnellen Schrittes trägt mich,

Wind der Hoffnung,

Kind der Sonne.

Näher kommt es,

mag’s nicht glauben,

ist es schon soweit.

Dämmern tut Er,

angebrochen ist der Tag,

Morgenrot und Tränen blühen.

Nun wird es geschrieben,

Schicksalsschlag und Freudenhall.

Wird es sich entscheiden,

gleich am nächsten Halt?!

© Lorinor 29.11.06

30.11.06 20:54


Herbstgedanken

Des Herbstes Laub,

ob rot, ob braun

oder grün...

 

...erstrahlet durch die Finsternis.

Des Regentages Schliff,

verbannt von des Himmels Angesicht.

 

Die Stimmung, sie lebt,

ob Wind, ob Wasser, ob

Pfeffer und Steak.

So leitet ein die Sonne nun,

den Ruhetag sehr hell und schön.

So frage ich mich: Was werd’ ich tun?

© Lorinor 17.11.06

17.11.06 14:57


Litanei des Todes (Vorwort eines DSA-Abenteuers)

Rache ist süß,

Vergeltung ist fein.

Leichen sind Opium,

Blut ist der Wein.

 

An Tod und Verderbnis

werd' ich mich weiden,

denn das ist das Ende

der Heiden.

 

Wer mich fordert wird alles verlieren,

denn der Tod und Er werden ihn von

nun an begieren. 

 

Dein Blut ist vergossen,

bitt're Tränen um dich vergossen.

Ersucht dich ein Licht,

die Hoffnung nicht bricht.

 

Doch zersplittert sie alsbald in

Scherben, nichts wird es mehr

für dich geben, nicht einmal

Erben.

Ewig wirst du nun bleiben hier,

denn deine jämmerliche Seele...

 

Gehört nun MIR!!!!!!

23.10.06 19:26


Glauben 

Flüchtig kann er sein,

aber auch viel mehr als nur Schein.

 

Jeder wird auf etwas vertrauen,

nicht immer ist es anzuschauen.

 

Manchmal ist Gott der Erwählte,

aber auch anderes, von dem man bereits erzählte.

 

Mal denkst du, es wird gehen,

dann kannst du das Licht plötzlich nicht mehr sehen.

 

Oft kommt dann der Moment,

Aus! denkst du, kein happy end.

 

Doch auf etwas wird sich jeder besinnen,

denn wahrer Glaube ist unerschütterlich,

wird nie verrinnen.

© Lorinor 11.08.06 

25.9.06 21:05


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